Kapitalanlage Zweitmarktfonds

Was ist der Zweitmarkt und wie funktioniert er?

Zweitmarktfonds sind bisher in Deutschland eher selten zu finden. Allerdings bietet der Kauf und Verkauf von Fondsanteilen für Käufer und Verkäufer einige Vorteile. Deshalb könnte der Zweitmarkt für geschlossene Fonds in Zukunft stärker nachgefragt werden. Vor allem für Käufer ist es wichtig zu wissen, wie die Zweitmarktbörse funktioniert.

Auch die Chancen und Risiken wollen fundiert abgeschätzt werden. Vereinfacht gesagt werden am Zweitmarkt geschlossene Fonds als Unternehmensbeteiligung gekauft und verkauft. Der Investor profitiert somit von den Chancen einer Fondsbeteiligung, wenn diese Gewinne macht, muss aber auch anfallende Verluste tragen.

So funktioniert ein Zweitmarktfonds:

Wer sich an einem Fonds beteiligt, erwirbt eine Unternehmensbeteiligung. Der geschlossene Fonds unterscheidet sich also bezüglich der rechtlichen Stellung des Anteilseigners erheblich von einem offenen Fonds wie Aktienfonds oder Rentenfonds. Aufgrund dieser Beteiligung sind Fondsanteile vor dem Ablauf des Anlagezeitraums nur schwer und gegen erhebliche Abschläge zu verkaufen. Wer seine Beteiligung dennoch verkaufen will, wählt dazu eine Zweimarktbörse. Möchte der Anleger am Zweitmarkt für geschlossene Fonds vor dem Ende der Fondslaufzeit verkaufen, muss er diesen Abschlag auf den Verkaufspreis in Kauf nehmen.

Diese Chancen bietet die Zweitmarktbörse

Wer sich entscheidet Zweitmarktfonds zu kaufen, darf mit einem recht günstigen Kaufpreis rechnen. Aufgrund der komplexen Übertragbarkeit der Fondsanteile ist der Preis häufig um 15 bis 20 Prozent reduziert, wenn diese am Zweitmarkt geschlossene Fonds verkauft werden. Somit profitiert vor allem der Käufer von einem Zweitmarktfonds. Doch auch für den Verkäufer bieten diese Beteiligungen Vorteile.

Wer seine Beteiligung noch vor dem Ende der Fondslaufzeit verkaufen will, findet in der Zweitmarktbörse interessierte Käufer, die gegen einen geringen Abschlag auf den Kaufpreis bereit sind, den Fondsanteil zu übernehmen.

Immobilien- und Schiffsbeteiligungen im Fokus

Zu den häufigsten Investments, die an der Zweitmarktbörse gehandelt werden, gehören Immobilien- und Schiffsbeteiligungen. Bei einem geschlossenen Immobilienfonds erwirbt der Anleger eine Immobilie in Form einer Eigentumswohnung. Bei einem Schiffsfonds investiert er in einen Anteil an einem Passagier- oder Containerschiff. Somit beteiligt sich der Investor bei einem geschlossenen Zweitmarktfonds an Sachwerten, die als inflationssicher gelten. Neben Immobilien und Schiffen werden auch Flugzeugfonds an der Zweitmarktbörse angeboten.

Welcher ist der beste Zweitmarktfonds?

Der-Fondsfinder-hilft-bei-der-SucheWer am Zweitmarkt in einen geschlossenen Fonds investieren will, macht am besten vor Vertragsabschluss einen unabhängigen Vergleich. Dieser schafft Klarheit und Transparenz, damit Ihre Geldanlage nicht zum Ärgernis wird! Aufgrund des langfristigen Anlagezeitraums wollen die Chancen und Risiken genau geprüft werden. Auch gilt es, die Renditeerwartungen zu verifizieren. Geschlossene Zweitmarktfonds sind in Deutschland bisher weniger ausgeprägt als der Markt für offene Investmentfonds.

Zweitmarktfonds: Erst vergleichen, dann investieren

Dennoch wird ein erfahrener Berater den Überblick über den gesamten Zweitmarkt geschlossene Fonds bewahren und das Investment vorschlagen, das am besten zur Sicherheitseinstellung des Anlegers passt. So bringen Zweitmarkt Beteiligungen für den Anleger die Rendite und die Sicherheit, die er sich von seinem Investment verspricht.

von Oliver Hanke
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