Kapitalanlage Ölfonds

Ölfonds: Ein Markt vor der Trendwende

Bis vor wenigen Jahren galt ein Investment in Öl als sehr attraktive Beimischung im privaten Portfolio. Ein Ölfonds warf in der Regel interessante Renditen ab, einige Förderprojekte im Ausland wurden für ihre solide Kostenstruktur und die hohen Verzinsungen regelmäßig und branchenweit gelobt. Doch derzeit scheint sich das Blatt am Markt für Rohstoffe zu wenden. Der Ölpreis fällt kontinuierlich, eine Reduzierung der Fördermengen ist vorerst aus politischer Sicht nicht gewollt. Lohnt es sich also derzeit für private Anleger, in einen Öl-Fonds zu investieren?

So funktioniert ein Öl Investment

Bei einer Geldanlage Öl handelt es sich letztlich um einen klassischen Rohstofffonds. Der Anleger investiert sein Geld in den Aufbau und in den Betrieb einer Ölplattform. Ein für europäische Investoren sehr interessanter Ölfonds ist vor der Küste Norwegens zu finden, weitere Öl Fonds gibt es beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika und selbstverständlich in Saudi-Arabien. Wer vor einigen Jahren in Öl investieren wollte, wusste sein Investment in einem dieser Projekte platziert. Als Anleger profitiert man von den Gewinnen, die aus der Förderung des Öls und dem Verkauf zu einem hohen Preis entstehen. Doch mit dem Verfall des Ölpreises in den letzten Monaten steht der Markt der Ölfonds derzeit vor einer Wende.

Sinkende Ölpreise als Risiko

Der Ölpreis befindet sich im Augenblick auf einem vergleichsweise niedrigen Stand. Für Anleger könnte sich ein Problem ergeben, wenn ihre Geldanlage Öl nicht mehr die gewünschte hohe Gewinnbeteiligung bringt. Sinkt der Ölpreis, wird auch die Rendite aus einer Fondsbeteiligung unmittelbar fallen. Am Markt ist derzeit kein Trend zu verzeichnen, nach dem die Ölproduktion gedrosselt wird. Diese Maßnahme wäre nötig, um den Preis erneut zu stabilisieren.

Das größte Risiko eines Ölfonds liegt derzeit also darin, dass der fallende Preis auch die Rendite schmälert. Dennoch können Anleger weiterhin in Öl investieren, wenn sie von leicht gesunkenen Gewinnerwartungen ausgehen und die hohen Renditen der Vergangenheit nicht als Maßstab nehmen.

So findet man einen guten Ölfonds

Guten Ölfonds gedufendenWer weiterhin von der konstanten Nachfrage an den Rohstoffmärkten profitieren will, kann einen Öl-Fonds gut in das Portfolio für den Vermögensaufbau einbinden. Das ist angesichts der konstanten Nachfrage durchaus empfehlenswert, denn sowohl der industrielle als auch der private Konsum wird weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben. Deshalb dürften solide Renditen für einen Ölfonds auf Dauer garantiert bleiben.

Bevor man sich aber für ein Öl Investment entscheidet, lohnt sich ein Gespräch mit einem unabhängigen Berater. Er wird einen Öl-Fonds empfehlen, die aufgrund von wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen eine stabile Rendite verspricht. Auch kann er die Kosten eines Ölfonds analysieren und einen Anbieter empfehlen, der eine insgesamt vernünftige Kostenstruktur gewährleistet. Wer seinen so Ölfonds sorgfältig auswählt, hat gute Chancen , sein Top-Investment zu finden.

von Oliver Hanke
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